Das Originale Carpaccio wie aus Harry's Bar
Hauchdünn aufgeschnittenes Fleisch, das auf der Gabel zerfällt und saftig, aromatisch auf der Zunge zergeht. Genau das ist Carpaccio. Soviel wird den meisten von uns klar sein. Sobald es aber darum geht, wie diese klassisch italienische Vorspeise anzurichten sei, scheiden sich die Geister. Aber völlig egal, mit welchem Öl, ob mit Zitronensaft oder ohne und ob Tomaten erlaubt sind, oder eben nicht…
… diese Ansätze liegen alle völlig daneben!
Versteht das jetzt bitte nicht falsch. Ihr könnt Carpaccio auf ganz viele, wundervolle Arten zubereiten. Ob mit Rinderfilet, Thunfisch oder auch in veganen Versionen. Mit leichten Toppings. Oder mit einem spannenden, süß-herzhaftem Mix. Alle diese Vorgehensweisen sind absolut legitim und super lecker.
Die Diskussion rund um das originale und ursprüngliche Carpaccio beginnt und endet allerdings in den 1930er Jahren in „Harry’s Bar“ in Venedig. Der Gründer der Bar, Guisseppe Cipriani, erfand genau dort das Carpaccio. Angeblich, um einer Stammkundin mit strikten Diätvorschriften eine Freude zu machen. Das originale Carpaccio di Cipriani besteht entsprechend nur aus Filetscheiben vom Rind und einer dickflüssigen Sauce auf Basis von Ei, Öl und Senf. Es handelt sich, könnte man sagen, um eine leichte Mayonnaise.

In der Folge findet ihr ein Rezept für diese Sauce, dass ihr mühelos selbst umsetzen könnt. Es mag nicht 1 zu 1 das Original Rezept sein, dafür habt ihr die meisten Zutaten aber wahrscheinlich sowieso schon zuhause. Beim Ausprobieren hat mir die Sauce sogar so gut gefallen, dass ich sie in einer leicht angedickten Version als Dip zu Ofenkartoffeln und etwas verdünnt als Salatdressing verwendet habe.
Ihr könnt euer Carpaccio natürlich selbst schneiden. Oder ihr spart euch diesen Aufwand und holt euch direkt die hauchzart geschnittenen Carpaccio Variationen aus unserem Shop. Ich kann guten Gewissens behaupten, dass man sein Carpaccio zuhause nicht so dünn und zart hinbekommt, wie wir es euch liefern.

In unserem YouTube Video rund ums Carpaccio zeige ich euch außerdem gleich zwei weitere Rezepte und habe noch ein paar echte Info-Leckerbissen für euch. Lasst mich drüben in den Kommentaren auch gerne wissen, wie euch das Carpaccio di Cipriani geschmeckt hat und welche Rezepte ihr euch noch so wünscht!
Zubereitung:
1. Bereitet das frische Filetstück vor, indem ihr es für etwa 30 Minuten in den Tiefkühler legt. Wenn ihr es entnehmt sollte es leicht angefroren und damit etwas fester sein als zuvor. Das hilft euch beim Schneiden.
2. Nehmt euch ein möglichst scharfes und großes Küchenmesser und schneidet dünne, gleichmäßige Scheiben direkt vom Filet. Lasst euch Zeit und arbeitet so genau wie möglich. Falls die Scheiben nicht ganz die gewünschte Dicke haben, macht das allerdings nichts.
3. Legt euer Fleisch auf etwas Frischhaltefolie aus, legt eine weitere Lage Frischhaltefolie darüber und klopft es sanft mit der flachen Seite eines Fleischhammers ab, um es noch ein wenig flacher zu bekommen und zart zu machen. (Alternativ könnt ihr auch mit einem Nudelholz über das Fleisch gehen.)
4. Legt die Fleisch-Scheiben kreisförmig auf einen Teller aus.
Intermezzo: Alle bisherigen Arbeitsschritte könnt ihr euch sparen, falls ihr unser vorgeschnittenes Carpaccio geholt habt. In diesem Fall lasst ihr das Carpaccio leicht in der Verpackung antauen, legt es vorsichtig im ganzen auf euren Teller und zieht die Folie sorgsam ab. Schon seid ihr fertig und bereit für die Sauce!
5. Gebt eure Mayonnaise, den Senf, die Worcestersauce, den Zitronensaft, das Olivenöl und die Vollmilch in eine Schüssel. Die Reihenfolge spielt dabei keine Rolle.
6. Verrührt die Zutaten mit einem kleinen Schneebesen oder einer Gabel, bis die Sauce angenehm sämig ist. Anschließend schmeckt ihr sie mit Salz und Pfeffer ab.
Bonus: Indem ihr mit Mayonnaise, Öl und Milch ein wenig herumprobiert, könnt ihr die Dicke der Sauce problemlos nachjustieren.
Schon habt ihr eine schlichte aber elegante Vorspeise für euch, eure Partner oder Gäste und könnt sogar noch eine kleine Anekdote dazu erzählen!
Trust the Process und viel Spaß beim Genießen!
Euer Lennart
Hauchdünn aufgeschnittenes Fleisch, das auf der Gabel zerfällt und saftig, aromatisch auf der Zunge zergeht. Genau das ist Carpaccio. Soviel wird den meisten von uns klar sein. Sobald es aber darum geht, wie diese klassisch italienische Vorspeise anzurichten sei, scheiden sich die Geister. Aber völlig egal, mit welchem Öl, ob mit Zitronensaft oder ohne und ob Tomaten erlaubt sind, oder eben nicht…
… diese Ansätze liegen alle völlig daneben!
Versteht das jetzt bitte nicht falsch. Ihr könnt Carpaccio auf ganz viele, wundervolle Arten zubereiten. Ob mit Rinderfilet, Thunfisch oder auch in veganen Versionen. Mit leichten Toppings. Oder mit einem spannenden, süß-herzhaftem Mix. Alle diese Vorgehensweisen sind absolut legitim und super lecker.
Die Diskussion rund um das originale und ursprüngliche Carpaccio beginnt und endet allerdings in den 1930er Jahren in „Harry’s Bar“ in Venedig. Der Gründer der Bar, Guisseppe Cipriani, erfand genau dort das Carpaccio. Angeblich, um einer Stammkundin mit strikten Diätvorschriften eine Freude zu machen. Das originale Carpaccio di Cipriani besteht entsprechend nur aus Filetscheiben vom Rind und einer dickflüssigen Sauce auf Basis von Ei, Öl und Senf. Es handelt sich, könnte man sagen, um eine leichte Mayonnaise.

In der Folge findet ihr ein Rezept für diese Sauce, dass ihr mühelos selbst umsetzen könnt. Es mag nicht 1 zu 1 das Original Rezept sein, dafür habt ihr die meisten Zutaten aber wahrscheinlich sowieso schon zuhause. Beim Ausprobieren hat mir die Sauce sogar so gut gefallen, dass ich sie in einer leicht angedickten Version als Dip zu Ofenkartoffeln und etwas verdünnt als Salatdressing verwendet habe.
Ihr könnt euer Carpaccio natürlich selbst schneiden. Oder ihr spart euch diesen Aufwand und holt euch direkt die hauchzart geschnittenen Carpaccio Variationen aus unserem Shop. Ich kann guten Gewissens behaupten, dass man sein Carpaccio zuhause nicht so dünn und zart hinbekommt, wie wir es euch liefern.

In unserem YouTube Video rund ums Carpaccio zeige ich euch außerdem gleich zwei weitere Rezepte und habe noch ein paar echte Info-Leckerbissen für euch. Lasst mich drüben in den Kommentaren auch gerne wissen, wie euch das Carpaccio di Cipriani geschmeckt hat und welche Rezepte ihr euch noch so wünscht!
Zubereitung:
1. Bereitet das frische Filetstück vor, indem ihr es für etwa 30 Minuten in den Tiefkühler legt. Wenn ihr es entnehmt sollte es leicht angefroren und damit etwas fester sein als zuvor. Das hilft euch beim Schneiden.
2. Nehmt euch ein möglichst scharfes und großes Küchenmesser und schneidet dünne, gleichmäßige Scheiben direkt vom Filet. Lasst euch Zeit und arbeitet so genau wie möglich. Falls die Scheiben nicht ganz die gewünschte Dicke haben, macht das allerdings nichts.
3. Legt euer Fleisch auf etwas Frischhaltefolie aus, legt eine weitere Lage Frischhaltefolie darüber und klopft es sanft mit der flachen Seite eines Fleischhammers ab, um es noch ein wenig flacher zu bekommen und zart zu machen. (Alternativ könnt ihr auch mit einem Nudelholz über das Fleisch gehen.)
4. Legt die Fleisch-Scheiben kreisförmig auf einen Teller aus.
Intermezzo: Alle bisherigen Arbeitsschritte könnt ihr euch sparen, falls ihr unser vorgeschnittenes Carpaccio geholt habt. In diesem Fall lasst ihr das Carpaccio leicht in der Verpackung antauen, legt es vorsichtig im ganzen auf euren Teller und zieht die Folie sorgsam ab. Schon seid ihr fertig und bereit für die Sauce!
5. Gebt eure Mayonnaise, den Senf, die Worcestersauce, den Zitronensaft, das Olivenöl und die Vollmilch in eine Schüssel. Die Reihenfolge spielt dabei keine Rolle.
6. Verrührt die Zutaten mit einem kleinen Schneebesen oder einer Gabel, bis die Sauce angenehm sämig ist. Anschließend schmeckt ihr sie mit Salz und Pfeffer ab.
Bonus: Indem ihr mit Mayonnaise, Öl und Milch ein wenig herumprobiert, könnt ihr die Dicke der Sauce problemlos nachjustieren.
Schon habt ihr eine schlichte aber elegante Vorspeise für euch, eure Partner oder Gäste und könnt sogar noch eine kleine Anekdote dazu erzählen!
Trust the Process und viel Spaß beim Genießen!
Euer Lennart